Keramikkunst Sabine Haugg

Willkommen

Kunst ist das Vermögen der Form

Friedrich von Schlegel

Kunst

Kunst überwindet Sprache, Raum und Zeit.

Sie ist immer Ausdruck einer expressiven Schaffenskraft und des Bedürfnisses sich mitzuteilen. Ob es sich um Gemälde Theater, Musik, Bauwerke, einen Garten oder eine Skulptur handelt, immer hat der Künstler ein Stück von sich selbst gegeben.

Keramik

Mit dem Wunsch formschöne Dinge in den Alltag von Menschen zu bringen, ist die dekorative Keramik zu meiner liebsten Passion geworden.

Aus dem Arbeiten mit keramischem Material in Verbindung mit handwerklichem Können und eigener Stimmung, ergibt sich ein ganz besonderes Zusammenspiel aus bewusstem und unbewusstem Arbeiten.

Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Skulptur

Meine Objekte fertige ich überwiegend bildhauerisch.

In meiner Werkstatt praktiziere ich mit verschiedenen Brennmethoden, wobei mein Schwerpunkt auf Niederbrandtechniken liegt.

Ihre Lebendigkeit bekommen die Skulpturen durch das Raku-Brennverfahren, bei der die Keramik glühend dem Ofen entnommen und anschließend abgeräuchert wird.

Keramikkunst hat Geschichte

Die Töpferei ist die älteste aller keramischen Techniken.

Das Wort Keramik stammt aus dem altgriechischen: „ keramos“ und war die Bezeichnung für Tonminerale und die aus ihm durch brennen hergestellten formbeständigen Erzeugnisse. Die ersten Keramikfunde sind über 24.000 Jahre alt.

Man hat bereits sehr früh Gegenstände für den Gebrauch hergestellt und sogar verziert. Der Ton wurde frei mit der Hand gebildet oder mit Hilfe von Flechtkörben aus einfacher Tonerde geformt und anschließend an Feuerstellen ausgehärtet.

Erzeugnisse vorgeschichtlicher Töpferkulturen sind häufig mit eingedrückten, geritzten und gemalten Mustern versehen. Beispielsweise bemalten griechische Töpfer ihre Tonvasen mit schwarzen Figuren. Kreta hatte bereits in der mittleren Bronzezeit (um 1900 v. Chr.) eine hoch entwickelte Keramik, die sich durch reichen Dekor und eine Vielzahl an Gefäßtypen auszeichnet.

Glasierte Keramik ist erst seit dem 3. Jahrtausend v. Ch. aus Mesopotamien und Ägypten bekannt

In Deutschland entstanden die ersten Töpferzentren im frühen Mittelalter. Deren Töpferprodukte waren aber noch sehr porös und nur niedrig gebrannt. Erst im 14. Jahrhundert verbesserte sich die Brenntechnik und es erfolgte der Übergang zum Steinzeug (bei Temperaturen zwischen 1200°C und 1300°C dicht gebrannte Ware.)

Heute wird die handwerkliche Töpferei als Kunsthandwerk betrieben. Nicht nur Gebrauchskeramik, auch Skulpturen und Schmuck werden in unterschiedlichen Techniken gefertigt.

Zur Kunst wird Keramik wenn der Künstler Originalität und Persönlichkeit in sein Schaffen miteinbringt.